Die Anforderungen an die Niederschlagswasserbehandlung.

aktiver Gewässerschutz
Bild 3 – Die Flüsse und Seen müssen geschützt werden. (Quelle – eigenes Bild.)

Grundsätzlich gibt es zwei Anforderungen an die Qualität des Niederschlagswasserabflusses. Es wird zwischen der Einleitung in ein Oberflächengewässer (Teich, See, Bach, Fluss) und der Einleitung in das Grundwasser unterschieden.

 

 

 

Für die Einleitung in Oberflächengewässer werden maßgebliche Anforderungen derzeit diskutiert. Dabei zeigt sich, dass weder die zu berücksichtigenden Parameter noch die Höhe eines möglichen Grenzwertes bislang eindeutig definiert wurden.

Der Schutz der Gewässer ist zunächst im sogenannten Wasserhaushaltsgesetz (WHG) geregelt. Allerdings ist Wasser in erster Linie Ländersache, daher hat jedes Bundesland ein eigenes Wassergesetz. In diesen ist verankert, wie der Schutz der Gewässer zu gewährleisten ist. Die Gesetze geben aber selten klare Anweisungen oder Methoden zur Behandlung der Regenabflüsse.

Daher gibt es in der Praxis Regelwerke wie die Arbeitsblätter und Merkblätter der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.). Für Niederschlagsabflüsse sind hier vor allem das A100,  A102 und M153 zu nennen. Wenn Regenwasser versickert werden soll gilt das Arbeitsblatt A 138:

 

  • Arbeitsblatt A100 – Leitlinien der integralen Siedlungsentwässerung (ISiE).
  • Arbeitsblatt A102 – Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer – Entwurf.
  • Merkblatt M153 – Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Regenwasser.
  • Arbeitsblatt A138 – Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser.
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